Wie wird der Taekwondo bewertet? Ein Leitfaden für den olympischen Sport

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, die das Treten betont. Vollständig gepolsterte Kämpfer kämpfen darum, wer die meisten Kicks landen kann. Kopf und Körper sind legitime Ziele und alle Tritte werden elektronisch ausgewertet; Kämpfer tragen spezielle Sensorsocken und Tritte zum Körperschutz ihres Gegners werden nur aufgezeichnet, wenn sie mit ausreichender Kraft ausgeführt werden, die für jede Gewichtsklasse unterschiedlich kalibriert ist.

Aus Sicherheitsgründen werden Tritte auf den Kopf immer dann gewertet, wenn der Fuß des Kämpfers den gegnerischen Kopfschutz oder das Gesicht einfach berührt – es ist keine Kraft erforderlich. Schläge auf den Körper sind erlaubt, aber nicht auf den Kopf. Hier empfehlen wir venom.

Ein Match besteht aus drei zweiminütigen Runden und geht in eine “Golden Point”-Runde, wenn die Punktzahl am Ende von drei Runden gleich ist. Zu diesem Zeitpunkt gewinnt der erste Kämpfer, der – mit beliebiger Technik – punktet. Hier ist eine kurze Anleitung zum Taekwondo-Scoring.

1. Körperschüsse. Tritte in den Körper bringen einen Punkt. Aber wenn sie eine Spinntechnik wie einen Rückstoß verwenden, können sie drei Punkte erzielen. Schläge auf den Körper bringen einen Punkt.

2. Kopfstöße. Tritte auf den Kopf bringen drei Punkte, es sei denn, es handelt sich um eine Spinnmethode, in diesem Fall wird ein Extrapunkt vergeben.

3. Strafen. Kämpfer können bestraft werden, wenn sie sich aus einem Kampf zurückziehen, 10 Sekunden lang inaktiv sind oder fallen, auch wenn dies das Ergebnis eines Tritts ist. Kämpfer können ihre Gegner nicht greifen und es sind keine Tritte unter dem Gürtel erlaubt. Die Schiedsrichter haben jedoch einen erheblichen Spielraum bei der Vergabe von Strafen und werden ermutigt, den Kampf aktiv zu halten, anstatt ständig anzuhalten und die Aktion zu starten.

4. Der 12-Punkte-Spalt. Taekwondo-Kämpfe werden automatisch ausgesetzt, wenn ein Kämpfer einen Vorsprung von 12 Punkten auf den anderen hat. Dieser Abstand wird als zu groß angesehen, um sich zurückzuziehen, und Kämpfe werden normalerweise am Ende dieser Runde beendet.

5. Videowiedergabe. Trainer können eine Videoaufzeichnung anfordern, wenn sie das Gefühl haben, dass die Technik ihres Kämpfers nicht bewertet wurde oder wenn sie der Meinung sind, dass der Gegner ihres Kämpfers unzulässige Punkte erhalten hat. Die Entscheidung wird von einer Jury aus Taekwondo-Juroren getroffen, die eine sofortige Videoaufzeichnung ansehen. Wenn Trainer die Herausforderung verlieren, müssen sie ihre Video-Wiedergabekarte dem Schiedsrichter übergeben.

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